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Anlagerichtlinien

Der Verwaltungsrat überprüft die Anlagerichtlinien jährlich im Rahmen seiner Strategiesitzung und kann diese auch kurzfristig an veränderte Marktverhältnisse anpassen. Änderungen werden unter Berücksichtigung der Richtlinien der SIX publiziert. Die Einhaltung der Anlagerichtlinien wird bei jedem Investment durch den Verwaltungsrat geprüft.

Grundsätze der Anlagepolitik

Die Cham Group plant das 11 Hektar grosse Papieri-Areal in Cham umzunutzen. Es soll ein neues, attraktives Wohn- und Arbeitsquartier entstehen, welches nach Fertigstellung rund 1’000 Wohnungen und 1’000 Arbeitsplätze bieten wird. Es ist vorgesehen, die Arealentwicklung etappenweise über die nächsten 10 bis 15 Jahre zu realisieren. 75% der geplanten Geschossflächen sollen Wohn- und 25% der Flächen Arbeitsnutzungen zugeführt werden. Im Rahmen der langfristig ausgerichteten Unternehmensstrategie werden 70% - 80% der Wohnflächen im Eigentum gehalten.

Durch ein integriertes Geschäftsmodell deckt die Cham Group den gesamten Lebenszyklus der Liegenschaften ab: Sie entwickelt, plant und baut Liegenschaften, bewirtschaftet sie und stellt ihren Werterhalt sicher. Da die Cham Group weder im Baubereich noch als Generalunternehmung tätig ist und keinerlei derartige Beteiligungen hält, sind in der Auftragsvergabe Unabhängigkeit und Transparenz gewährleistet.

Weiteres Wachstum der Gesellschaft kann durch Zukäufe von anderen Entwicklungs- und Anlageliegenschaften in den wirtschaftlichen Ballungsräumen in der erweiterten Region sichergestellt werden.

Ab 2018 ist geplant, eine Dividende von mindestens CHF 6.00/Aktie auszuschütten. Die Ausschüttung ist bis auf Weiteres steuerfrei aus Kapitalreserven vorgesehen. Da die Erträge aus Zwischennutzungen und ersten Dauermietverträgen auf dem Papieri-Areal die Dividende vorerst nicht decken, wird die Auszahlung in einer 1. Phase teilweise aus der Substanz erfolgen.

Die Cham Group-Aktie soll langfristig ein attraktiver Dividendentitel werden. Sobald aus der Arealentwicklung regelmässige Erträge generiert werden, wird sich die Dividende am effektiv erzielten Gewinn orientieren. Es ist vorgesehen, bis zu 75% des Reingewinns (ohne Neubewertung) an die Aktionäre auszuschütten.

Zudem gelten folgende Eckwerte:

  • Das durchschnittliche Eigenkapital beträgt mindestens 40% der Bilanzsumme.
  • Der Zinsdeckungsfaktor (Verhältnis EBITDA ohne Effekt aus Neubewertungen zu Nettozinsaufwand) darf Faktor 2 nicht unterschreiten.
  • Eigenkapital und Zinsdeckungsfaktor sind nach Abschluss der Arealentwicklung „Papieri“ einzuhalten.
  • Massgebend für die Berechnung der Finanzkennzahlen ist die halbjährlich zu veröffentlichende Konzernrechnung.